Geliebter Bulli

Einer für alle.

Neben dem Käfer und dem Golf hat kein Volkswagen das Gesicht der Marke so geprägt wie der Typ 2 – von seinen Fans auch liebevoll „Bulli“ genannt. Ob als Transporter, als Pritschenwagen, als Bus zur Personenbeförderung, als Urlaubsmobil oder als Camper: Der Bulli war immer tief in das Leben der Menschen integriert, in all seinen zahllosen Modellvarianten – rund um den Globus.

Ein paar erste Kostproben aus unserer Bulli-Themenwelt zeigen wir Ihnen hier:



T1 Volkswagen Kastenwagen (Prototyp), 1949

Daten
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Baujahr

1949

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

25 PS / 18 kW

Hubraum

1.131 ccm

Höchstgeschwindigkeit

80 km/h

Modell-Laufzeit

1950–1967 (1. Generation, Serie)

Die Entwicklung des Transporters geht auf den niederländischen Volkswagen Importeur Ben Pon zurück. Volkswagen Ingenieure nahmen seine in einem Notizbuch skizzierte Anregung auf, am 11. November 1949 wurde der heute im AutoMuseum ausgestellte Prototyp der Presse vorgestellt. Er bildete den Ursprung für eine bei Volkswagen neu geschaffene Fahrzeugkategorie: die „Bus-Klasse“, die vor allem aufgrund ihrer fast unbegrenzten Auswahl an Nutzungsvarianten zur weltweiten Erfolgsgeschichte wurde.

T1 Volkswagen Kastenwagen (Prototyp) 01

T1 Samba-Bus (Sondermodell Typ 24), 1962

Daten
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Baujahr

1962

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

34 PS / 25 kW

Hubraum

1.192 ccm

Höchstgeschwindigkeit

95 km/h

Modell-Laufzeit

1950–1967 (1. Generation)

Der Samba-Bus ist eine Legende. Rundum-Verglasung, geschmackvolle Zweifarbenlackierung, das große Faltschiebedach sowie zahlreiche Chrom-Verzierungen machten ihn begehrenswert für Millionen von Fans auf der ganzen Welt. Besonders beliebt war er vor allem in den USA: Hier nutzten ihn zunächst wohlhabende städtische Familien als Zweitwagen für gemeinsame Landpartien bevor er Jahre später zum Kultmobil für die Woodstock-Generation wurde – mit „Peace“-Zeichen am Bug anstelle des VW-Logos. Der ausgestellte Samba ist der millionste Volkswagen Transporter.

T1 Samba-Bus (Sondermodell Typ 24) 01
T1 Samba-Bus (Sondermodell Typ 24) 02
T1 Samba-Bus (Sondermodell Typ 24) 03
T1 Samba-Bus (Sondermodell Typ 24) 04

T1 Feuerwehr-Pritschenwagen mit Drehleiter, 1963

Daten
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Baujahr

1963

Motor

4-Zylinder Boxer, luftgekühlt

Leistung

44 PS / 32 kW

Hubraum

1.493 ccm

Höchstgeschwindigkeit

105 km/h

Modell-Laufzeit

1950–1967 (1. Generation)

Diese Pritschen-Ausführung auf Basis eines T1 in Feuerwehrrot (RAL 3000) war von Juli 1963 bis in die 1980er Jahre bei der Feuerwehr Wittingen (Kreis Gifhorn/Niedersachsen) im Einsatz. Auf die Bordwände wurde zugunsten des Drehleiter-Aufbaus (Typ DL 12) der Firma Meyer aus Hagen verzichtet. Das Leergewicht des Pritschenwagens mit Leiter beträgt 1520 kg – also 435 kg mehr als in Basisversion. Die hölzerne, ausfahrbare Drehleiter ist direkt über der Hinterachse arretiert.

T1 Feuerwehr-Pritschenwagen mit Drehleiter 01

T2 Westfalia Campingwagen, 1978

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Baujahr

1978

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

50 PS / 37 kW

Hubraum

1.584 ccm

Höchstgeschwindigkeit

110 km/h

Modell-Laufzeit

1967–1979 (2. Generation)

Auf der IAA '73 präsentierte Westfalia den Camper mit völlig neu gestaltetem Aufstelldach. Dafür erhielt das Freizeitmobil schon in der Fertigung bei Volkswagen ein verstärktes, von der B-Säule bis zum Heck offenes Dachteil. Auf ihm thront das neue, von Westfalia entwickelte Aufstelldach aus Glasfaserkunststoff, das sich an einem Scharnier nach oben schwenken lässt. Die Ausstattung des rollenden Hotels ist reichhaltig: vom Doppelbett im Aufstelldach bis zum kombinierten Kühlschrank mit Spülbecken ist alles dabei.

T2 Westfalia Campingwagen 01

T3 Traveller Jet, 1979

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Baujahr

1979

Motor

4-Zylinder Boxer, luftgekühlt

Leistung

90 PS / 66 kW

Hubraum

1.913 ccm

Höchstgeschwindigkeit

139 km/h

Modell-Laufzeit

1979–1992 (3. Generation)

Der Traveller Jet ist eine Styling-Studie auf Basis des T3. Klimaanlage, Fernsehempfang, Leder-Einzelsitze sowie getönte Scheiben im Fondbereich: Das luxuriöse Unikat gab einen Vorgeschmack auf den drei Jahre später eingeführten Caravelle, der ab 1982 bewies, dass es ein Volkswagen Transporter mit konventionellen Luxus-Limousinen aufnehmen kann. Der Traveller Jet gehört zu den frühen Transportern der dritten Baureihe und ist daher noch mit einem luftgekühlten Motor ausgestattet.

T3 Traveller Jet 01
T3 Traveller Jet 02
T3 Traveller Jet 03
T3 Traveller Jet 04