Die große Käfer Familie

Mobilität für Millionen.

Der Name ist Programm: Wörtlich übertragen bedeutet „Volkswagen“ Wagen fürs Volk. Und der Käfer machte diesem Namen wirklich alle Ehre: Er wurde das meistgebaute Auto der Welt. Bis 2003 wurden über 21 Millionen Exemplare produziert, in allen Teilen der Erde ist der Käfer bekannt, beliebt – und immer noch präsent. Das AutoMuseum Volkswagen bietet ihm und seinen unzähligen Modellvarianten natürlich den Raum, um sich den Fans und Liebhabern zu präsentieren.

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen eine kleine Auswahl:



Käfer 1200 Cabriolet, 1958

Daten
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Baujahr

1958

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

30 PS / 22 kW

Hubraum

1.192 ccm

Höchstgeschwindigkeit

100 km/h

 

 

Nachdem dieses Cabriolet mit dem großen, gefütterten Verdeck seit 1993 als Ausstellungsstück die Museumsbesucher begeistert hatte, wurde es 1999 umfassend restauriert, um zukünftig auch bei Oldtimer-Events starten zu können. Technisch in gutem Zustand, musste vor allem die Karosserie neu lackiert werden – selbstverständlich in der Originalfarbe „Inca Metallic“. Seitdem hat das einst bei Karmann produzierte Cabriolet an zahlreichen Veranstaltungen im In- und Ausland teilgenommen.

Käfer 1200 Cabriolet 01

 

 

Käfer 1200 Cabriolet 02
Käfer 1200 Cabriolet 03
Käfer 1200 Cabriolet 04

Herbie, 1969

Daten
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Baujahr

1969

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

30 PS / 22 kW

Hubraum

1.192 ccm

Höchstgeschwindigkeit

110 km/h

 

 

In dem Walt-Disney-Film „Ein toller Käfer“ war Herbie der Star: Ein Käfer mit durchaus menschlichen Zügen, der praktisch alles konnte, und mit einer Startnummer mit echter Rennhistorie – Mit der „53“ startete einst Formel-1-Pilot Graf Berghe von Trips. Für diese Produktion und auch für die Werbung für diesen Film kamen Dutzende von Käfern zum Einsatz. Der Herbie des AutoMuseum Volkswagen wurde für die Promotion des Films in Europa genutzt. Es ist ein originaler, nicht nachträglich aufgebauter Wagen.

Herbie 1

 

 

Herbie 2
Herbie 3
Herbie 4

Karmann Ghia Typ 14 Coupé, 1972

Daten
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Baujahr

1972

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

50 PS / 37 kW

Hubraum

1.584 ccm

Höchstgeschwindigkeit

140 km/h

Stückzahl

362.585

Modell-Laufzeit

1955–1974

Der auf der Basis des Volkswagen Käfer gebaute Karmann Ghia kombinierte italienischen Chic mit deutscher Qualität und geriet so für fast drei Jahrzehnte zum begehrten Traumwagen – den es als Coupé und als Cabrio gab. Perfekte, elegante Formen trafen auf technische Zuverlässigkeit. Gegen die rationellere Großserienfertigung konnten sich freie Karosseriebauer mit ihren überschaubaren Produktionszahlen nicht durchsetzen, so dass der Karmann Ghia der einzige Käfer im „Sonntagskleid“ blieb.

Karmann Ghia Typ 14 Coupé 01

Käfer 1303 Cabriolet, 1979

Daten
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Baujahr

1979

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

50 PS / 37 kW

Hubraum

1.584 ccm

Höchstgeschwindigkeit

130 km/h

Modell-Laufzeit

1972–1980

Von den ersten ab 1949 bei Karmann in Osnabrück gebauten offenen Käfern bis zum 1303 Cabrio war es ein drei Jahrzehnte langer Weg. Bis Januar 1980 wurden 330.281 Open-Air-Versionen des sogenannten Typ 15 produziert, zu diesem Zeitpunkt war es das meistgebaute Cabriolet weltweit. Das hier gezeigte Exemplar von 1979 zählt zu den motor- und fahrwerksseitig gelungensten Käfern überhaupt. Es wurde zunächst als Pressetestwagen eingesetzt, bevor es in den Bestand des AutoMuseums überging.

Käfer 1303 Cabriolet 01
Käfer 1303 Cabriolet 02

Korb-Käfer, 1971/1997

Daten
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Baujahr

1971/1997

Motor

4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt

Leistung

50 PS / 37 kW

Hubraum

1.584 ccm

Höchstgeschwindigkeit

130 km/h

Die Idee des Korb-Käfers geht auf den Oberlausitzer Korbmacher-Meister Thomas Heinrich zurück. Rund 600 Arbeitsstunden waren nötig, um die einzelnen Fahrzeugteile zu umflechten. Nicht nur die Karosserie der zum Cabrio aufgeschnittenen Limousine wurde mit Korb eingefasst, sondern auch die Seitenwände des Innenraums. Das Korbgeflecht dokumentiert die verschiedenen Stile des Korbmacherhandwerks und die Präzision und Qualität bei der Verarbeitung.

Korbkäfer 01
Korbkäfer 02
Korbkäfer 03
Korbkäfer 04